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... zu beruhigen, aber dennoch bleiben solche Superlative ein wichtiges Verkaufsargument. Jüngstes Mitglied in diesem illustren Kreis ist der Lamborghini Diablo, welchen die «AR» kürzlich bei einer Probefahrt unter die Lupe nehmen durfte. War sein Vorgänger, der während beinahe zwanzig Jahren gebaute Countach, vor allem in den letzten Versionen mit Kotflügelverbreiterungen und Flü- geln ein Ausbund an Aggressivität, so wirkt der neue Lamborghini Diablo (erste Vorstellung in «AR» 4/90) deutlich zurückhaltender. Nicht ganz unbeteiligt daran sind wohl die Chrysler-Stylisten, welche den ursprünglichen Gandini-Entwurf - die Parallelen zum Cizeta-Moroder waren noch frappanter als heute - nachträglich geglättet haben. Gewisse Kritiker meinen zwar, der Diablo sei dadurch «entmannt» worden, doch in der Regel erregt der Mittelmotorbolide nicht nur grosses Aufsehen, sondern er erntet auch Applaus für seine harmonische Linienführung. Die Form der meisten Elemente steht im Einklang mit ihrer Funktion. So besitzt die Schnauze - abgesehen von zwei kleinen ßelüftungsschächten für die Bremsen - keine Öffnung, denn die Wasserkühler sind in den Kotflü- geln hinter den Hinterrädern untergebracht. Und der hintere Stossfänger sorgt gleichzeitig als aerodynamisches Element für den notwendigen Abtrieb bei hohen Geschwindigkeiten. Auch die vorn weit ...
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