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... men erfreut Teile lieferten, bis der Sta cheldraht jeglichen Handel unmöglich machte. Der Eisenacher BMW 321 glich seinem Vorkriegsbruder, der unveränderte Sechszylindermotor leistete weiterhin seine 45 PS bei 3750/min, beatmet durch senkrecht im Zylinderkopf ste hende Ventile und nur einem Solex- Vergaser des Typs 30 BHW Auch stand er auf dergleichen starren hinte ren Achse mit halbelliptischen Blattfe dern (vorne Einzelradaufhängung) und erreichte seine 115 km/h. Schon 1946 wurde das Eisenacher Werk in die russische Industrievereini gung SAG Awtowelo aufgenommen, um durch die verstärkte Abschnürung zum Westen wenigstens über den Osten dringend benötigte Rohstoffma terialien und Zubehörteile zu erhalten. Zwischen 1945 und 1948 haben etwa 4500 Einheiten die Werkhallen verlas sen. 1948 präsentierte das Eisenacher Werk auf der Leipziger Herbstmesse ein neues Modell, den 327, eine fast identi sche Weiterentwicklung des Vor- 24 kriegs-Sportwagens. «Das Sportkabrio let für alle Ansprüche», textete die Werbeabteilung, und in der Tat kann man sagen, dass die eleganten Linien dieses sportlichen Automobils auch in der frühen Nachkriegszeit von ihrem Flair nichts eingebüsst hatten. Wer bot schon Eleganteres zu einem günstige ren Preis? Die wenigen Kataloge, die von diesen Fahrzeugen gedruckt wur den, sparten nicht an Lob: «... die formschöne Linie unterliegt nicht den modischen ...
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