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... rechnet damit, dass der Motor, wenn er erst mal richtig eingefahren ist, für 193 km/h Spitze gut ist. Die Kraft des Motors ist beim Beschleunigen mit leichtem Vibrieren der Bodenbleche deutlich zu spüren. Das Auto selbst ist bemerkenswert solide und klapperfrei. Die Geschwindigkeit wird dabei mehr von der Straßenbeschaffenheit eingeschränkt als von technischen Faktoren. Der Bentley verfügt wie die damaligen Werksrennwagen an jedem Rad über zwei spezialangefertigte Reibungsstoß- dämpfer, aber das Fahrwerk reagiert sensibel auf Schlaglöcher und kann einen aus der Bahn werfen, wenn man nicht vorsichtig ist. Zum Glück kommt einem dabei die leichtgängige Lenkung zu Hilfe. Das Lenkgehäuse stammt vom 3-Liter- Wagen, die Innereien entsprechen denen des 4,5-Liter-Bentley. Es braucht also mehr Lenkradumdrehungen von Anschlag zu Anschlag, aber die gehen müheloser vonstatten. Alles läuft auf ein Gefühl von Freiheit und Fahrvergnügen hinaus. Die Lebendigkeit des Wagens färbt auf den Fahrer ab. Auf dem hohen Sitz weht einem der Wind um die Nase und nur die kleine Scheibe trennt einen vom Horizont, während der Sound des 5,3-Liter-Vierzylinders die Ohren verwöhnt. Dieser Bentley verkörpert all das, was am Autofahren Spaß macht: Eine Erfahrung, die herausfordernd genug ist, um interessant zu sein, ohne dass es dafür harter Arbeit bedarf. Je tiefer man in die ...
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