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... deshalb die Argumentation der Protagonisten aus dem Tamedia-Verlag. Den Autofahrern soll das Geld aus der Tasche gezogen werden mit dem Argument, dass knappes Gut wie derVerkehrsraum in einer Stadt eben zusätzlich zu besteuern sei. Sie erwähnen aber nicht, dass das Gut nicht ganz so knapp wäre, hätte die Stadt die nötigen Aufgaben erledigt. Und sie erwähnen auch mit keinem Wort, dass die schweizerischen Autofahrer via Treibstoffzölle und Vignette insgesamt längst für jene Strassenkapazitäten bezahlt haben, welche uns privatverkehrsfeindliche Politiker konsequent und mit Erfolg vorenthalten. Übrigens: Ein nicht unwesentlicher Teil der Bewohner in der AgglomerationZürich bezahlt bereits eine Maut, um die Stadt Zürich nicht über das Zentrum queren zu müssen. Ein Übersetzen mit der Fähre von Meilen nach Horgen kostet (mit einer Person im Auto) sieben Franken (zurück nochmals so viel). Soeben hat die Schifffahrtsgesellschaft das fünfte Fährschiffin Betrieb genommen. Wenn es so weiter geht, kommt man in naher Zukunftwohl kaum um einen Brückenbau herum. KOMMENTAR Road Pricing: Zürich ist nicht London Dass es bald nach der Einführung eines Strassenzolls für die City vonLondon zu einer Diskussion darü- ber auch in der Schweiz kommen würde, ist für die «Automobil Revue» und ihre Leser keine Überraschung. Dass es nur sieben Monate dauern würde, bis der «Tages ...
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