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... zutiefst enttäuscht, doch Mercedes dominierte auch so – mit Fangio als Sieger, auf Platz zwei Gastfahrer Piero Tartuffi im Open-Wheeler mit der Nummer 00015. Von den 14 gebauten W 196 – die Chassisnummer 00011 wurde nicht vergeben – blieben zunächst neun intakt. 1992 kam mit dem restaurierten Chassis 00005 ein zehnter hinzu. Sechs W 196 (Chassis 2, 5, 8, 10, 13 und 14) befinden sich im Besitz von Mercedes. Drei weitere, der Open-Wheeler und die zwei Stromlinienwagen (3, 9 und 12) sind in anderen Museen zu bewundern. Wie aber geriet der ‚Triple-Oh-Oh-Six‘ in private Hände? Nach dem letzten Rennen mit Kling in Monza war er in voller Rennauslegung restauriert und schließlich am 22. Dezember 1955 der Ausstellungsabteilung von Daimler- Benz übergeben worden. Im Sommer 1965 wurde er in München gezeigt, 1966 war er in Le Mans und Hockenheim zu sehen, 1967 noch in Silverstone, dann wurde er auf der Teststrecke in Untertürkheim für Reifentests benutzt. Wie im Konzern-Archiv nachzulesen ist, sollte der Wagen ab dem 5. November 1969 »Rudolf Uhlenhaut jederzeit für Testzwecke zur Verfügung stehen«. Für Motortests wurde er im Sommer 1972 noch einmal eingesetzt, ein Jahr später bot ihn Mercedes dem National Motor Museum im englischen Beaulieu als Ersatz für den zerfallenden Wagen mit der Nummer 14 an. Nach einigen Jahren verkaufte die Museumsleitung das Auto, um einen ...
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