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... sagt der immer noch sportlich wirkende Herr. »Also fragte ich einen Freund, von dem ich wusste, dass er Rallyes fuhr, ob ich mal mitfahren könnte.« Erich Bitter legte sich 1959 einen NSU Prinz zu und die Rennfahrer-Karriere nahm ihren Lauf. Schon bald fuhr Bitter wie ein Profi. Gleichzeitig fragte er NSU, ob er nicht Händler in Schwelm werden könne, denn er dachte er wie ein Unternehmer. Es folgten Saab und Volvo, mit deren Autos er fuhr und handelte. So wurde er eines Tages bei Carlo Abarth vorstellig, dessen Rennautos er schätzte und die er gleichzeitig in Deutschland verkaufen wollte. »Ich bin mehrmals nach Turin gefahren, und irgendwann muss ich ihm wohl so auf die Nerven gegangen sein, dass er mir eine Lizenz erteilte.« Er lächelt und nimmt sich Zeit, die Umstände bis ins kleinste Detail zu schildern. Bitters Neugier und sein Unternehmergeist waren stets parallel am Werk. Während im benachbarten Raum sich immer mehr Gäste versammeln, erzählt der Vater von drei Töchtern aus drei Ehen weiter, wie er sich beispielsweise mit Unfällen auseinandersetzte. Schließlich verlor er immer wieder Kollegen auf tragische Weise. »Die trugen Jeans und T-Shirt und verbrannten im Auto, doch ich wusste, es gab schon den feuerfesten Stoff Nomex.« Bei der Firma DuPont ließ »Rallye Bitter«, mittlerweile Händler von Rennsport-Zubehör und -Bekleidung, fortan feuerfeste ...
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