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... das hier jedoch Cesare Sala zugeschrieben wird. Verblüffend, dass sich in der umfangreichen Fotosammlung Gygax beim Swiss Car Register ausser dem Inserat kein einziges Bild dieses prachtvollen Wagens befi ndet. Wer von wem abgekupfert haben könnte oder ob der Gygax-Wagen vielleicht lediglich ein Wunschtraum gewesen war, bleibt ungewiss.) Es ging aber auch etwas einfacher: Am Automobil-Salon 1929 in Genf stellte Gygax eine viertürige Limousine mit Schiebedach auf einem franzöischen Talbot-Chassis aus, die von Publikum und Fachleuten gepriesen wurde. Diese geschlossenen Wagen mit Rolloder Schiebedach, die im Sommer fast das Vergnügen eines offenen Wagens und im Winter den Wetterschutz einer Limousine boten, fanden zunehmend ihre Liebhaber. «Die Firma kann den Kennern des Carrosseriebaus und jeder diffi zilen Kundschaft entsprechen, sowohl was klassische Linienführung, Eleganz, Solidität als auch Komfort anbetrifft», schrieb die Fachpresse. Für die Stadt Biel baute Gygax einen Krankenwagen auf einem Mercedes-Benz-Fahrgestell, der mit seinen sechs Seitenscheiben wie eine grosse Limousine anmutete. Die Verkehrsbetriebe Biel erhielten einen oder mehrere Stadtomnibusse auf Berna-Chassis. Tod des Gründers und Wirtschaftskrise 1929 verstarb Jean Gygax im Alter von 66 Jahren. Bereits in den 1920er-Jahren war das Unternehmen in eine ...
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