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... gemäss eher schwach ist, erhalten die in der Kolonne fahrenden Pendler neuerdings denEindruck, die ganze Strasse für sich zu haben. Denn in der Mitte bildet keine Linie mehr die frühere psychologische Schwelle. Von optischer Verengung keine Spur, optische Verbreiterung ist wohl das zutreffendere Bild. Dass das keine graue Theorie ist, erfährtAutofahrer X eines Abends, als er sich - bereits nach der Stosszeit und mit entsprechend wenig Verkehr in beiden Richtungen - auf dem Weg aus der Stadt befindet. Plötzlich blinkt ihn ein entgegenkommender Linienbus kurz an, und als sich X fragt, was das denn nun soll, realisiert er, dass er ganz unbewusst zur Mitte der Fahrbahn abgedriftet ist und nun schleunigst dem Bus ausweichen muss. AUF GRUND DIESES VORFALLS rufen wir die Verkehrsingenieure eindringlich auf, bei der Versuchsanlage diesem Aspekt die nötige Beachtung zu schenken. Denn mag auch der gewünschte Effekt der optischen Verengungdurchaus funktionieren, wenn der Verkehr beidseits dicht an dicht rollt, so gilt dies offenbar nicht bei halb leerer Strasse. Und dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis die erste Frontalkollision mit schwersten Folgen auftritt. Im Übrigen sei an dieser Stelle nochmals daraufhingewiesen, dass Velostreifen für denmotorisierten Verkehr nur dann tabu sind, wenn sich tatsächlich Radfahrer darauf befinden. Andernfalls kann die Fahrbahn in ...
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