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... Sportroadster vergangener Jahrzehnte. Dieser Doppelcharakter zeigte sich auch deutlich beim Swiss-Buggy. Er ist nicht nur ein Plauschauto für extravagante Leute, sondern kann ein recht brauchbares Fortbewegungsmittel abseits der guten Strassen sein, wo man überhaupt Motorfahrzeuge benützen darf. Die recht gute Geländegängigkeit verdankt er den grossen Hinterreifen, der starken Belastung der Antriebsrä- der durch den Heckmotor, der grossen Bodenfreiheit, den knappen Ueberhängen vorn und hinten und dem kurzen Radstand. Allradantrieb, Kriechgänge und Differentialsperre richtiger Gelän- ;'*3wagen vermisst man deshalb im «zivilen» Betrieb selten. Preis und vor allem Unterhalt sind nicht besonders teuer. Die Kosten der kleinen Serie werden durch die teilweise Wiederverwendung gebrauchter, in Ordnung gebrachter VW-Teile (Motor, Getriebe, Chassis) reduziert. Auch beim Swiss-Büggy stammen sämtliche Aggregate mit Ausnahme der Karosserie, den Chassisverstärkungen und einigen Ausrüstungsteilen vom VW-Käfer. Der 40-PS-Motor des geprüften Fahrzeugs entstammte einem VW 1300. Es sind aber auch Ausführungen mit 1,2-, 1,5- und 1,6-Liter- Motor, letztere mit breiterer Spur, zu haben. Der bullige Charakter des VW- Motors bewährte sich besonders auf Bergsträsschen, wo dank dem bereits bei 2000 U/min erreichten besten Drehmoment (8,9 mkg) kein häufiges Schalten nötig ist. ...
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