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... Kameras. Später, bei seinem fünften Japan-Besuch, unterzeichnete er einen Beratervertrag mit Nissan über ein Jahr. »Mein erster Auftrag für Nissan war das Silvia-Coupé«, erinnerte er sich, auch wenn er nicht die volle Verantwortung für das Design übernahm, denn es gab bereits einen ersten Entwurf, der dem Management aber nicht gefiel. Die Japaner wollten Porsche und Jaguar auf dem US-Markt mit einem Sportwagen Konkurrenz machen und baten Goertz um ein neues Styling, während sie mit Yamaha einen Motorendeal aushandelten. Doch Nissan begrub den Wagen, und Yamaha ging eine Kooperation mit Toyota ein, um den später sehr erfolgreichen 2000GT zu kon stru ieren. Goertz hingegen fertigte weiter Tonmodelle für potenzielle Nissan-Sportwagen und erkannte später einen Großteil seiner Arbeit im 1969 vorgestellten Modell 240Z. Was er deutschen Journalisten gegenüber nicht verheimlichte, die ihn folglich in ihren Artikeln mit dem Auto in Verbindung brachten. Das jedoch war den Japanern zu viel. Das Prinzip einer gemeinsamen Unternehmensleistung frei vom individuellen Anspruch Einzelner, insbesondere von Ausländern, war unantastbar. In Tokio zeigte man Goertz daher die kalte Schulter, und seine spätere öffentliche Kritik am 280ZX veranlasste einen Nissan-Sprecher, in Automotive News zu erklären, Goertz habe mit dem 240Z nichts zu tun. Eine öffentliche ...
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