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... mit Tupfen und kleinen Effekten der Weberei überziehen, gerade wie die Wollstoffe, denen er den Rang, wenigstens im Sommer, teilweise abläuft. Was früher Webfehler waren, wird zum Schmuck! Was ungleich gesponnenes Garn ist, mit dicken und dünnen Strecken, wird begehrt, ja sogar eigens so gesponnen. Regelmässige Garne werden heute weniger verwendet als ungleich gesponnene. Belebung der Flächen entsteht damit, selbst kleine Schlaufen kommen hinein. Moosartige Gewebe, frottierstoffähnliche, lockere, diagonaldurchzogene melden sich, unregelmässige, wie mit helleren und dunkleren Flecken durchsetzte obendrein. Malerisch wirken all die Reliefs, die Waben und Waffelfelder, manche mahnen an Eisblumen, andere an Spinnennetze und feine Gitter. Ihr Aussehen wechselt, will ja immer ein anderes sein. j Weichheit ist in das bisher vielfach etwas harte leinen gekommen; eine Kunst der Ausrüstung hat Platz gegriffen, die manche Gewebe geradezu verzaubert. Was schon die alten Griechen kannten, nämlich die Kunst des Mischens von Fäden in ihren Geweben; dies wird( heute wieder geübt, als grösste Neuheit angepriesen. Wir haben vielleicht noch keine so hauchdünnen Leinengewebe, wie die griechischen Frauen sie trugen, die man von der* alten, vorpersischen Akropolis kennt. Noch wissen wir, wie fein jene Schleiergewänder aus Leinen waren, die die archaischen Vasenbilder mit ...
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