Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... hat zu einer völligen Fehlentwicklung geführt. Große Konzerne wie Audi, Fiat/Lanica oder Peu geot nutzen die relativ geringe Homologations-Stückzahl, um spezielle, höchst aufwendige und ganz auf den Einsatzzweck entwickelte Wettbewerbsver sionen von Großserienproduk ten herzustellen. Geld spielt dabei offenbar keine Rolle mehr. So kostete die Homolo gationsserie des kurzen Sport Quattro rund 70 Millionen Mark; die Hälfte der Autos steht heute noch unverkauft in Ingolstadt. Ähnlichen Auf wand dürften die Homologa tionsserien des Peugeot 205 oder des Lancia Delta verur sacht haben. Doch damit nicht genug. Tür und Tor für eine bisher bei spiellose Eskalation an Auf wand und Kosten wurde durch •Fédération Internationale du Sport Automobile den sogenannten Evolutions passus im Sportgesetz geöffnet. Bei der Evolution handelt es sich, so steht es blauäugig im Reglement, um „dauerhaft ein geführte Serienänderungen am Grundmodell“. An dieser ursprünglichen Defi nition stimmt heute in der Pra xis kein Wort mehr. Denn die stückzahlmäßig noch geringe ren Evolutionsserien werden nur dazu mißbraucht, aus den ohnehin teuren und hochge züchteten Pseudo-Serienmo dellen der Gruppe B reinrassi ge Rennmaschinen zu bauen. So ist denn auch die Stückzahl der Evolutionsserie in der Gruppe B mit nur 20 Exempla ren in etwa auf jenen Bedarf zu ...
Kommentare