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... GS etwas hinter den Fahrleistun gen des M35 Zurückbleiben, doch 345 PS motorisieren auch den Lexus souverän. Bei eiliger Fahrt stört die stufenlose Übersetzung, sie lässt den Benziner beim Be schleunigen konstant um 4000/ min jaulen. Schaltpaddeleingrif fe ignoriert das Getriebe. Es bleibt die größte Schwäche des GS, der seine Passagiere ge räumig und in edlem Ambiente beherbergt. Ja, der Umgang mit dem Controller braucht Übung, die Grafik des Infotainments ist so brillant nicht, als dass man sie auf 12,3 Zoll Bildschirmdia gonale sehen müsste. Doch alles wirkt modern und durchdacht. Nichts davon trifft auf das Be diensystem des M zu, das in Tas tenmenge und Menüwirrnis an das zurecht verdrängte Konzept des zurecht verdrängten Nissan Primera erinnert. Spätestens beim Fahrwerk zeigt sich, dass der Infiniti nicht für uns, sondern für Amerika gedacht ist. Weich abgestimmt und untersteuernd wogt er um Kurven, das ESP regelt früh und rigide, gibt die Leistung erst frei, wenn die Räder wieder gerade stehen. Die gleichermaßen prä- zisionswie rückmeldungsscha le Lenkung kann also nicht viel an Dynamik ruinieren. Die gan ze Schunkelei mindert den Fahr komfort - wie die kuscheligen, aber zu kleinen Vordersitze. Obwohl strammer abge stimmt und niederquerschnitti ger bereift, federt der GS ausge wogener, liegt sicherer, neu traler und ...
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