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... Sein Sieg aus der letzten Startreihe war zugleich der letzte für Bugatti. Es folgten 1947 und 1948 Einsätze im Alfa Werksteam (vier Grand Prix-Siege in der legendären »Alfetta«) und die Vorstellung seines eigenen Straßensportwagens auf dem Pariser Salon von 1948. Ein radikaler Dreisitzer mit dem Fahrerplatz in der Mitte und einem vor der Hinterachse installierten Ford V8. Abseits der Grand Prix fuhr Wimille die kleinen Simca-Gordini und es war am Steuer eines solchen Monoposto, mit dem er am 28. Januar 1949 beim Training zum Palermo Grands Prix von Buenos Aires verunglückte. Mit ihm starb auch sein Sportwagen, nachdem Ford im Juni 1949 einer Kooperation eine Absage erteilt hatte. Zur Beerdigung waren zahlreiche Rennfahrerkollegen gekommen, allen voran der noch am Beginn seiner Karriere stehende Juan-Manuel Fangio, der in dem Franzosen einen Lehrmeister sah. Wimilles von ihm schwangere Geliebte, die knapp 22 Jahre alte Chanteuse und Schauspielerin Juliette Gréco, war nicht eingeladen. Sie stahl sich dennoch in die Kirche, unbeobachtet und in die hinterste Reihe … Wäre er nicht 1949 tödlich verunglückt, wäre dieser französische Rennsportheld und Résistance-Kämpfer wohl 1950 der erste Formel 1-Weltmeister geworden. Und hätte seinen eigenen Sportwagen, einen Dreisitzer mit mittig platziertem Fahrerplatz, erfolgreich vermarktet. Jean-Pierre Wimille wurde ...
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