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... Arbeiten für diesen Rennwagen schon sehr weit fortgeschritten, und bereits absolviert auch der Motor seine Probeläufe. Über die äussere Form des Wagens wurden indessen noch keine Beschlüsse gefasst, während vom Rennsportwagen gleichen Hubraumes feststeht, dass er äusserlich dem bekannten Dreiliter-Modell Gordinis — in reduzierten Massen selbstver ständlich — gleichen wird. Es existiert in den Ateliers Gordinis allerdings ein Gipsmodell einer möglichen Variante; dieses zeigt einen normalen Monoposto herkömmlicher Bauart mit stark zigarrenförmigem Aussehen und einer kreis runden Eintrittsöffnung für die Kühlund Ansaugluft. Gordini würde bei der Verwirklichung dieses Modells seine bisherige Rennwagenkarosserie mit ver 48 schalten Vorderrädern (Formel 1)aufge ben. Der neue Rennwagen Gordinis überrascht vor allem durch seine sehr einfache Konstruktion, doch verfügt sein Konstrukteur über keinen ausrei chenden finanziellen Hintergrund, um sich komplizierten Entwicklungen hin zugeben. Oft kommt man beim Betrach ten seiner Lösungen nicht ganz um den Gedanken herum: Not macht erfinde risch, doch hat er eine grosse Erfahrung im Konstruieren schneller Sportfahrzeu ge, dass sich meist sehr ingenieuse Lö sungen ergeben. Im Prinzip lehnt sich der neue Formel- 2-Wagen an den 2,5-Liter-Rennwagen an, der in der «AR» vom 7. September 1955 beschrieben wurde. Der Rohrrah men macht ...
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