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... zunächst ein wenig enttäuscht. Denn die Kopf-Opera tion hat aus dem Achtzylinder keineswegs ein bissiges Triebwerk gemacht, das beim Erreichen einer gewissen Drehzahl unge stüm loslegt. Die Leistungsentfaltung geht vielmehr vollkommen kontinuierlich von statten und erweckt deshalb nicht gerade den Eindruck schierer Kraft. Aber genau diese Gleichförmigkeit macht dem Ferrari- V8 so leicht kein anderer Motor nach: Ganz egal, bei welcher Drehzahl die Dros selklappen voll geöffnet werden - der Vier ventiler dreht sauber hoch und bietet ein nutzbares Drehzahlband, das von 1000 bis fast 8000/min reicht. Das läßt sich hören - im wahrsten Sinne des Wortes. Schon das heisere Röcheln bei niedrigen Drehzahlen ist für Liebhaber eines guten Tons ein Ohrenschmaus, und wenn die Nadel des Drehzahlmessers über 6000/min steigt, empfindet es der Ferrari- Fahrer sicher nicht als Nachteil, daß die Mixtur aus Ansaugund Auspuffgeräusch eine Unterhaltung unmöglich macht. Der Geräuschpegel ist in der Tat nicht von schlechten Eltern, zumal ein lang übersetz ter Schongang bei einem Ferrari ja nun wirklich fehl am Platz wäre. Auch im Fünften dreht der Motor deshalb weit über 7000/min hinaus; ein Phonwert von 87 dB(A) spricht für sich. Aber Drehzahl braucht der diffizile Ferra ri-Motor nun einmal, wenn seine Kraft voll zur Geltung kommen soll - zum bloßen Dahinbummeln ...
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