Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... um «einen Monat oder vielleicht länger» aufschieben. Später fügte ein Sprecher für GM hinzu: «Ueber eine eventuelle Preiserhöhung können wir erst dann etwas beschliessen, wenn wir genügend Zeit gehabt haben, um zu sehen,, wie sich Phase III auf unser Geschäft auswirkt. Wir werden also in der nächsten Woche nichts unternehmen und zweifellos auch nichts im nächsten Monat. Aber ein Jahr lang stillhalten können wir nicht.» '» Wenn GM die Preise nicht erhöht, dann können das Ford, Chrysler und AMC auch nicht tun — GM würde sie ja dann auf der ganzen Linie unterbieten können. Und die Stahlindustrie hätte dann auch keine Rechtfertigung für1 eine Preiserhöhung. (Die Folge," wenn -die Stahlindustrie dennoch ihre Preise erhöht? Wahrscheinlich kann die Regierung dann die Stahlpreise zwangsweise zurückschrauben.) Das lässt sich noch dramatischer sagen. Dadurch, dass GM auf Preiserhöhungen vorläufig verzichtet, wird der Riesenkonzern zum Eckpfeiler der Wirtschaftsstabilität in den USA. Aber man soll das Dramatisieren nicht übertreiben, denn ganz so gross ist die beispielhafte Selbstaufopferung von GM nun doch wieder nicht. Einmal schwebt noch ein GM-Preiserhöhungsgesuch vor der Price Commission. In diesem Gesuch beantragt GM die Erlaubnis zur Erhöhung der Autopreise um durchschnittlich 107 Dollar pro Fahrzeug, d. h. um rund 3 Prozent. Ueber dieses Gesuch ...
Kommentare