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... ist ein Einspritzmo tor geworden. Die Kraftstoffeinspritzung befindet sich ja unübersehbar auf dem Vormarsch, seit Einspritzsysteme von namhaften Herstel lern in Großserie und damit zu annehmba ren Preisen für die Großhersteller der Autoindustrie produziert werden. Wirt schaftliche Ausnutzung des Kraftstoffs durch exakte Gemischaufbereitung, Be günstigung der Motorelastizität, automati sche Anpassung der Einspritzmenge an unterschiedliche Druckverhältnisse (da durch geringerer Leistungsabfall in gro ßen Höhen) und weniger giftige Abgase sprechen für dieses System. Für Werke mit starkem Amerika-Export wie das Volkswagenwerk ist der letzte Punkt von besonderer Bedeutung. Beim Typ 411 ging es VW aber vor allem um einen Leistungsgewinn, denn der gro ße Volkswagen hielt in den Fahrleistun gen einen unsympathischen Abstand zu gängigen Mittelklassekonkurrenten — aber nicht im Preis. Mit Hilfe neuer Kol ben, geänderter Zylinderköpfe mit größe ren Einlaßventilen, geänderter Nocken welle und höherer Verdichtung (8,2:1, da mit Superbenzin erforderlich) wurde dem Boxermotor darum zusätzlich Wind ge macht. Bei der Kraftstoffeinspritzung han delt es sich um das vom VW 1600 her be kannte, elektronisch gesteuerte System von Bosch, das sich inzwischen auch in anderen Fabrikaten bewährt hat. Sein Steuerteil, von der VW-Werbung auch „Computer“ ...
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