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... Die Charlatans gewannen: 185 km/h gegen 160 km/h. Um die Ideen umzusetzen, wurde eigens ein Ingenieur angestellt: Ernest Henry. Er hatte vorher bei der Genfer Société des Établissements L. Picker, Moccand & Cie. gearbeitet. In Folge einer Umstrukturierung von Picker kam er nach Paris und dort in Kontakt mit den Charlatans. Er wurde quasi der Vierte im Bund. Höhere Drehzahl als Erfolgsfaktor Herausgekommen ist ein Rennwagen mit einem 7,6-Liter-4-Zylindermotor mit 4 Ventilen pro Zylinder, angetrieben von zwei obenliegenden Nockenwellen. Im Vergleich zu den damals dominierenden Fiat mit einem Hubraum von 14 Litern war der Peugeot relativ schmächtig. Das Geheimnis seines Erfolgs war die mit dem neuen Ventiltrieb mögliche höhere Drehzahl von 2200 U/Min., d.h. rund 600 mehr, als der Fiat brachte. Offensichtlich hatten die Charlatans die Situation richtig eingeschätzt. Es war die Drehzahl, die den Sieg brachte, und nicht (mehr) das Drehmoment. Tatsächlich fuhren sie mit ihren Voiturettes von Lion-Peugeot mit 1- und 2-Zylinder-Motoren ab einem gewissen Moment den Hispano-Suizas mit 4 Zylindern (und Paolo Zuccarelli am Steuer) hinterher. Es war der Leidensdruck hinter dem Steuerrad, der den Funken springen liess, und nicht die hochfl iegende Atmosphäre in der Entwicklungsabteilung. Umstritten ist die Rolle von Ernest Henry: Er wird in der ...
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