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... und -autos, afrikanischen Artefakten und einer riesigen Plattensammlung (Klassik und Jazz) samt einem dazu passenden Stereo-Turm. Opron wurde 1932 in der nordfranzösischen Picardie geboren. Da der Vater Soldat war, wuchs er in französisch kontrollierten Ländern Afrikas auf. »Ich wurde praktisch von afrikanischen Frauen aufgezogen, Mütter meiner Freunde. Meine eigene Mutter lebte das Leben einer Weißen in Afrika, in einem abgeschlossenen Milieu, das ich nie akzeptieren konnte. Ich hätte mich am liebsten schwarz angemalt, um in Bamako (Mali) auf die Welt zu kommen. In Afrika lernte ich viel über Freiheit, die Natur, Freundlichkeit und Solidarität.« Auf die Zeit dort geht auch Oprons Liebe zu Autos zurück. »Während des Weltkriegs gab es in Afrika nur für Militärangehörige Benzin. Daher standen viele Autos aufgebockt auf Ziegeln, darunter ein Hudson Terraplane, in dem ich schon mal ein Nickerchen hielt. Ich liebte den Lederduft, wie überhaupt der Duft der Autos meine spätere Arbeit inspirierte.« Sein erstes Modell schnitzte Jung-Opron per Rasierklinge aus Palmholz, verstärkte es mit Metall aus alten Konservendosen. Nach dem Krieg strebte Opron eine Ausbildung in den Feinen Künsten an, doch erkrankte er mit 18 an Tuberkulose. Wieder genesen, fand er 1952 einen Job als Entwickler zuckerverarbeitender Maschinen. 1954 dann der Wechsel zu ...
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