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... Ein Exkurs zurückin Italiens Spezialkarosseriegeschichte Einzelgänger FRUA ImVerlaufe der sechziger Jahre hatte das Designstudiovon Pietro Frua vorallem durch seine begeisternden Formschöpfungen für zwei so unterschiedliche Marken wie Maserati und Glas brilliert. Zur Jahrzehntwende um1970 und zu Beginn der siebzigerJahre folgte eine Phase, während welcher Pietro Frua in grosser Abwechslungdie verschiedensten Prototypen und Projekte verwirklichte und dabei seine internationalenVerbindungen pflegte. Max Stoop 1969/70 entstand bei Frua die Karosserie für den Prototyp einer neuen französi schen Marke: Ligier. Der Ex-Rennfahrer Guy Ligier beabsichtigte, aus seiner Le- Mans-Konstruktion ein Kleinserien- Coupe zu entwickeln, das sich sowohl für die Strasse wie für die Rennpiste eig nen sollte. Auf dem Pariser Salon 1970 konnte der Wagen als Weltpremiere vorgestellt werden. Pietro Frua war ein mal mehr ein Meisterwerk gelungen. Der Ligier JS 2, wie das Coupe fortan heissen sollte, war sehr niedrig gebaut. 46 Die Kotflügellinie führte schwungvoll nach hinten, was — wie bei Frua im all gemeinen üblich — grosse Glasflächen ermöglichte. Der Motor (vorerst ein Ford-2,6-Liter-V6, später der 2,7- oder 3-Liter-V6 von Maserati] war zentral ein gebaut; daher schien die niedrige Front haube mit dem Kühllufteinlass förmlich am Boden zu kleben. Der Prototyp war stossstangenlos ausge führt, ...
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