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... geht es direkt weiter im römischen Umland. Der Auftritt auf dem mittelitalienischen Kurs ist nicht nur angesichts der 770 Nm maximalem Drehmoment bei 5.500 U/min oder dem Grip beeindruckend, den der 720er auf den topfebenen Asphalt zaubert. Der größere Unterschied zwischen 650S und dem 720S ist jedoch auf den normalen Straßen zu spüren. Jene Asphaltbahnen, die Richtung Campagnano di Roma oder Mazzano Romano führen, holen das Beste aus Fahrer und Sportwagen heraus. Kein Gedanke daran, auf die blassen Wege der SS 18a oder SS 10a abzubiegen, denn an diesem Morgen sind es die kleinen Sträßchen, die für Verzückung beim Piloten sorgen. Der genießt das stabile Heck mit Luftbremse im Grenzbereich ebenso wie die Vorderachse, die sich beim Anbremsen mit dem groben italienischen Asphalt zu vereinen scheint. Entgegenkommende Lastwagenfahrer recken den Daumen nach oben und selbst die Oma vor dem Café strahlt, als der McLaren vor ihrem Haus abbiegen muss. Da sieht man gerne über die ein oder andere Unzulänglichkeit des Innenraums hinweg. Der ist zwar chic, jedoch im Vergleich zum Vorgänger nicht wirklich besser oder gar komplett anders. Die meisten Funktionen lassen sich über den mäßig ablesbaren Touchscreen steuern, der einige Bedienwünsche offenlässt. Perfekt passen dagegen die in mehreren Breiten lieferbaren Rennsitze; bequemer sind auf ...
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