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... und rollt dabei zugleich das nach seiner Meinung brennende Nachwuchs problem des Motorradsportes auf, das er durch stärkere Pflege und Beachiung der Ausweisfahrerrennen einer Lösung zuführen will. Nun ist immer schon die Nachwuchssorge eine der vordringlichsten Aufgaben jedes Sportes gewesen, der sich repräsentative Ziele setzte. Seither fühlten sich zwar viele zum Rennfahrer berufen, aber nur wenige blieben auserwählt. Vor dem Kriege waren es die, die sich mit leeren Taschen und leerem Magen, aber auf einer unter allem Verzicht auf die üblichen Freuden jugend lichen Leichtsinns erworbenen und unterhaltenen schnellen Maschine bis in Sichtweite jener Beauftragten der Industrie gehungert hatten, denen der Ein satz der von der Fabrik bereitgestellten Maschinen oblag. Heute ist die Zeit der goldenen Fabrikverträge vorüber. Aus dem Kraftfeld der deutschen Fabrikrennställe ist eine lose, zu nichts verpflichtende Werksbetreuung ein zelner NSU-Spitzenfahrer übriggeblieben — vorerst noch ein Torso ohne die repräsentativen und verkaufspolitischen Absichten der vergangenen Jahre. Die Aufgeschlossenheit der heutigen Neckarsulmer Leitung für den Motor sport und die ausgezeichneten konstruktiven Gedanken ihres Chefingenieurs Roder verbürgen in späteren Jahren einer langsam wieder genesenden Wirt schaft auch hier eine günstige Entwiddung, aber Zukunftsmusik ist heute ...
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