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... Winkel. MIT DER SCHIEREN BREITE allein war es nicht getan. Auf die heute übliche Verjüngung des Pavillons nach oben hin musste verzichtet werden, so dass die Seitenscheiben wie bei einer Pferdekutsche von Wells Fargo senkrecht nach oben ragen. Vorteile: die Insassen müssen den Kopf nicht ständig leicht schräg halten wie in einigen Aero-Limousinen, und beim Türöffnen regnet oder hagelt es auch nicht hinein. Dafür ist der Anblick gelinde gesagt gewöhnungsbedürftig. Und die fiir den Treibstoftverbrauch so wichtige Querschnittfläche sprengt den Rahmen des heute Üblichen. Da war es nur konsequent, dass Fiat den Designcursor auch beim Rest des Wagens andere Linien auf den Bildschirm zeichnen liess als gewohnt. Die immerhin 167 cm Höhe kontrastieren scharf zur extrem niedrigen Gürtellinie (diese riesigen Scheiben!), die Doppelrundung an der Heckpartie unterstreicht den Kutschen-Look zusätzlich. Und um ja nicht in den Verdacht zu geraten, die Einheitsbrei-Schrägfront aller Minivans in das Stylingkonzept einbezogen zu haben, verpassten die Designer dem Multipla ein «Gesicht», das mit den locker verstreuten sechs Lichtern aussieht wie eine Kreuzung aus Wels, Delphin und Breitmaulfrosch mit Doppelkinn. Nicht wirklich hässlich, eher ulkig. Den Kindern gefallt's jedenfalls. Und wir sind, so scheint es, mittlerweile auch lockerer im Nehmen von ...
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