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... bedeutsam. Den Auftakt macht das 220 Cabriolet A, und bis zur Hälfte des Bildbands dürfen sich Klassiker-Fans an den Texten von Jürgen Lewandowsky laben. Der 300 Sc von Pinin Farina mit verglasten Scheinwerfern und Heckleuchten wie bei einem Facel dürfte auch Mercedes eher kritisch gegenüberstehende Zeitgenossen betören, ebenso das 600 Coupé von Friz Nallinger, der noch bei Benz & Cie. begonnen hatte. Der W 112 ist enthalten, auch die Baureihe 107 – doch nach 190 und 300 SL oder Pagode dürfte mancher vergeblich suchen. Die zweite Hälfte ist Modellen der letzten zwei bis drei Jahrzehnte gewidmet. Im Kanon automobiler Klassiker ist der Tucker 48 eine der exotischen Limousinen. Doch noch bekannter als das Auto ist sein Vater: Preston Tucker war zunächst und vor allem ein hervorragender Verkäufer, nach dem Krieg voller Optimismus und mit irren Ideen. Von Sicherheitsgurten wurde nur geredet, ebenso von der Direkt- übertragung des Motordrehmoments auf die Hinterräder. Der Mann hatte zu viel zu früh versprochen. Der Mythos, von Francis Ford Coppola mit viel Süß- stoff verfilmt, erzählt von Verschwö- rungen, David gegen Goliath (Big Three aus Detroit) ... doch in Wahrheit war es eher ein Fall von zu wenig zu spät fertiggestellt. Trotzdem: Wahnsinns-Auto und eine irre Story – auch 70 Jahre später. Dass man sich mit dem Auto weiter bewegt ...
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