Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Runde an den Brabham- BMW-Fahrer Nelson Piquet abtreten, der bis nach dem 30. Umgang Leader blieb, anschliessend musste auch der Brasilianer Treibstoff fassen und Reifen wechseln, womit die einstige Reihenfolge wieder gegeben war. Bei diesem 383. Weltmeisterschaftslauf der Geschichte (seit 1950) holte sich Ferrari den 87. Grand-Prix-Erfolg (bei 355 Starts), aber trotz des Sieges von Rene Arnoux war man im Ferrari-Lager nicht ganz zufrieden, denn Patrick Tambay, der noch eine gewisse Chance hat, den Weltmeistertitel zu gewinnen, schied nach 12 Runden mit einem Motorschaden aus, nachdem die Ferrari-Leute eine Runde zuvor noch die elektronische Zündbox des 126 C 3 ergebnislos gewechselt hatten. Tambays Turbomotor war nach dem Warm up vom Sonntagvormittag noch ersetzt worden, derweil seine direkten WM-Rivalen Prost auf Renault und Piquet auf Brabham-BMW nach dem Aufwärmtraining auf die Ersatzautos hatten umsteigen müssen. Für die WM-Kandidaten Prost, Piquet und Tambay ist dieser Grosse Preis von Deutschland überhaupt nicht rund gelaufen, zumal auch Piquet - in der 43. von 45 Runden - mit brennendem Motor aufgeben musste, als er den sicheren zweiten Platz hinter dem Ferrari Arnoux' innehielt und diesen noch anzugreifen versuchte. An, Piquets BMW-Turbo-Vierzylinder trat zwischen einer Benzinleitung und dem das Benzinfilter enthaltenden Gehäuse ...
Kommentare