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... dem Fahrer platziert –, links davon der genauso große Tacho. Bei einem genaueren Blick auf den Drehzahlmesser sieht man, dass die 60 – für 6000 Umdrehungen – mit der Hand übermalt worden ist; mit »£600«, was Truscotts Einschätzung zufolge offenbar der Betrag war, der für zu hochtouriges Fahren fällig wurde. Das Drücken des Starterknopfes lässt den ungestümen Sechszylinder in Aktion treten, auf ein leichtes Antippen des Gaspedals reagiert er mit säuselnden Drehzahlen. Etwas beängstigend ist der außen liegende Schalthebel, wenn man weiß, dass er ganz anders funktioniert als der eines herkömmlichen Autos: Anstatt Zahnräder auf einer Welle zu bewegen, bringt er per Kupplungsklauen Ritzel zum Einrasten. Und von dort geht die Kraft per Kettenantrieb an die Hinterachse. In Ermangelung eines Differentials drehen beide Hinterräder immer gleich schnell – was jedem Nash-Fahrer eine Entschuldigung für waghalsige Drifts beschert. In der Praxis ist die gesperrte Hinterachse kaum spürbar, sieht man von der Schwergängigkeit der Lenkung beim Anfahren einmal ab. Rollt der Nash erst mal los, ist er ein Gedicht. Auch jegliche Vorbehalte gegenüber dem außen liegenden Schalthebel sind unbegründet, denn die Bewegung der Zahnräder – sorry, der Ritzel – verursacht nicht mehr als ein leises Klicken. Der BMW-Reihensechszylinder fühlt sich selbst in der ...
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