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... jene Funde aus dem Mathé-Erbe, die die beiden zu rekonstruieren versuchten, nicht – wie zunächst geglaubt – zu einem 1938 von Porsche gebauten VW-Chassis plus Motor gehörten, sondern dass es sich dabei um die Überreste des zweiten, seit langem als verschollen geltenden T64 handelte. Offenbar hatte Porsche beim Verkauf des dritten Wagens Mathé auch jene verwertbaren Teile übergeben, die aus dem Wrack des zweiten geborgen wurden. Ab diesem Moment wurde das Aufspüren von T64-Teilen zur faszinierenden Schatzsuche. Das Lenkrad fand sich in einem von Mathés Einsitzern, die Türgriffe ganz unten in einer Kiste mit Gusslegierungen aus Mathés Geschäft mit Ski-Bindungen. Nachdem sie sich im Besitz eines solch maßgeblichen Teils der Porsche-Historie wiederfanden, stand für Thomas König und Oliver Schmidt fest, was als nächstes zu tun war: die Rekonstruktion des kompletten Wagens. Die Aufgabe wurde der angesehenen Restaurierungsfirma NostalgiCar in Korschenbroich anvertraut, die sich den Mathé-Wagen als Muster auslieh, um per Laser-Scan die exakten Dimensionen für den Holzrahmen und die darauf geschraubte Aluminiumkarosserie zu bestimmen. Anders als das Chassis des VW, dessen Stahlboden mittig verschweißt wird, bildet der Boden des T64 mit der Karosserie eine Einheit. Die Ganzschalenhülle ähnelt der Konstruktion eines Flugzeugrumpfs: mit einem ...
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