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... er Effekt ist heute genau derselbe wie vor fünfundzwanzig Jahren: Sieht man auf der Straße zufällig einen dieser Superstars, dann ist das jedesmal so, als käme einem plötzlich ein Film star entgegen. Schon damals hat einen die Ehrfurcht gepackt, wenn man eins dieser roten (und meist waren sie rot) Monster zu sehen bekam. Wenn man dann in einem Testbericht las, dass die Windschutzscheibe beschlägt oder dass die Fensterkurbel dem Knie des Fahrers im Weg ist, fanden wir das irritierend. »Na und?!«, dachten wir dann. Uns interessiert doch nur, wie schnell er ist, wie er klingt und wie es sich anfühlt, damit zu fahren. Dann haben wir die Zeitschrift weggelegt und wieder das Poster an der Wand beguckt. Genug der Gefühlsduselei. Begeben wir uns in die Gegenwart. Seit den Achtzigerjahren, seit Schulterpölsterchen und Miami Vice hat sich die Welt wahnsinnig verändert – oder?! Und zwar nicht nur zum Besseren. Okay, das mit den Schulterpölsterchen, vielleicht noch Karottenjeans ... Aber man muss es doch mal sagen: Die Straßen sind stärker verstopft, Tempo und Spritverbrauch wurden gedrosselt – und ein Großteil der Bevölkerung hebt den moralischen Zeigefinger, sobald es um schnelle, durstige Autos geht. Doch auch die Mahner verstummen – sobald sie die Doppelspitze in der Supercar-Arena von damals sehen – den Ferrari Testarossa und den Lamborghini Countach. (Es ...
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