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... will ich keinen Witz machen», sagt (sinngemäss) John McPherson, Präsident einer Firma im Staate Michigan, die Schrauben und Muttern für einen der «drei Grossen» von Detroit herstellt. Und er fährt fort: «Man hat uns nahegelegt - beinahe hätte ich gesagt: befohlen -, unsere Preise um 5 % zu kürzen. Das ist kaum möglich. Wir haben unsere Preise seit vier Jahren nicht erhöht, und inzwischen ist sonst alles mehr als 5 % teurer geworden.» Was McPherson vorbringt, trifft auch auf sehr viele andere Zulieferer von Autoteilen zu. Die Gesamtheit dieser Betriebe bildet eine Grossindustrie mit einem Absatz von 85 Mia Dollar im Jahr. Doch diese Industrie steht unter Druck wie nie zuvor, denn die Produktionspolitik der Autokonzerne ändert sich. In den neunziger Jahren werden Zulieferer etwa 58 % der Bestandteile der Autos beschaffen, noch 1985 waren es nur 45 %. Das ist für die Zulieferer nur scheinbar günstig, denn die Entwicklung ermöglicht den Autokonzernen eine präzisere Kostenkontrolle. Es ist für sie schwierig, auch nur annähernd genau festzustellen, wieviel ein in eigener Regie hergestellter Teil kostet; wenn sie es mit einem Zulieferer zu tun haben, können sie schärfer kalkulieren. Sie zahlen oft auch höhere Löhne als die Zulieferer. Und, wie gesagt, sie können sich mit Kräften bemühen, den Preis zu drücken - um 5 % oder sogar noch mehr. Schliesslich müssen sie ...
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