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... heutiger Sicht anders aussehen mag: Umweltschutz und niedriger Verbrauch spielten in den Pionierjahren der Microcars keine Rolle Eine Zeitlang boomten diese ursprünglich ausschliesslich für den japanischen Binnenmarkt gebauten Microcars enorm; es gab eine ganze Armada, inklusive Coupes, Cabriolets, Mikrobusse und Geländekraxler. Von der westlichen Welt blieb diese Nische weitgehend unbeachtet. Lediglich einzelne Spezialmodelle,wie der frühere Subaru Vivio oder in neuester Zeit der Daihatsu Copen, fanden auch den Weg in den Export; vor allem in England sind sie (weil hier die Rechtslenkung «pass't*) recht zahlreich anzutreffen. Mit dem steigendemWohlstand wurden die Microcars jedoch nach und nach an den Rand gedrängt, vom Marktverschwunden sind sie aber nie, für Suzuki etwa blieben siestets matchentscheidend. Jetzt scheinen sie ein Revival zu erleben. In knapp einem Jahrzehnt schraubten die akute Platznot der Grossstädte, daswachsende Umweltbewusstsein und die fortschreitende Überalterung den Anteü dieser Kleinstautos an Japans Automarkt schon auf einen Drittel des letztjährigen Absatzes vonrund 4,4 Mio Pw. Überdies hat der Japanern traditionell eineVorliebe für ästhetische Harmonie auf kleinstem Raum weshalb sich die kessen Kei- Car-Winzlinge merklich besserals der Massenmarkt unserer Breitengrade der Mittelklassewagenverkaufen. Sparsam ...
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