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... Der Lotus 23 wurde erstmals am 1000-km-Rennen 1962 auf dem Nürburgring eingesetzt. Das für diese Gelegen heit mit einem modifizierten Motor ver sehene Auto pilotierten Jim Clark und Trevor Taylor. Der Zylinderinhalt be trug anderthalb Liter, der Zylinderkopf —ein Entwurfvon Harry Mundy —wies zwei obenliegende Nockenwellen auf. Das Eigengewicht des Wagens betrug geringe 420 kg, seine Motorleistung lag in der Nähe von HOPS. Clark konnte das Rennen nicht gewinnen: Zwei Ferra ri rasten als erste durchs Ziel, gefolgt von einem Porsche-8-Zylinder-Prototyp. Aber Clark hatte der Fachwelt doch ge zeigt, zu welchen Leistungen sein Mini- Rennwagen imstande war. Beim Start lag sofort Bruce McLaren (Aston Martin) vorne, aber als die Meute aus der ersten Runde zurückkam, führte schon Clark mit 25 Sekunden auf Joakim Bonnier (2-Liter-Porsche-Prototyp). Er schien immer schneller zu fahren, und nach einigen Runden betrug sein Vorsprung schon 1 Minute 46 Sekunden. Aber der Lotus war noch nicht ausgete- Plinio Haas bei einemBoxenstopp aufdem Autodromo von Monza. stet und steckte noch voller Kinder krankheiten. Eine davon war ein Riss im Auspuffrohr. Die austretenden Gase be nebelten Clark regelrecht. Er war etwas benommen, und als in der Flugplatzkur ve ein Gang heraussprang, reagierte er falsch oder zu spät, sein Wagen landete neben der Bahn und überschlug sich zu guter Letzt noch. ...
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