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... ungewöhnlich wie die Lebensgeschichte des fast dreißig Jahre alten VW Käfers ist, ist es in der Automobilbranche, einen Bestseller solchen Formats durch ein gänzlich anders konstruiertes Modell abzulösen. Der Thron folger Golf hat nichts mehr von all dem zu bieten, was Käfertypisch ist: den Heckmotor, die Luftkühlung, den Plattformrahmen, die kurvenreiche Karosserie mit bescheidenen Platz verhältnissen. Der Golf ist dagegen ein Produkt mo dernen Automobilbaus mit Frontantrieb, wasserge kühltem Reihenmotor, kompakter, übersichtlicher Karosserie und gün stigem Raumangebot. Da der Käfer vorerst weiterhin von deutschen Produktionsbändern rollen wird, als 1,6 Liter- Ausführung in der gleichen Preisklasse angesiedelt ist wie die 1100er Golf- Variante und mit 50 PS die gleiche Motorleistung hat, bekam er in dem Wolfsburger Fronttriebler einen ernsthaften Kon kurrenten aus dem eigenen Haus. Die VW-Kunden stehen nun vor der Frage, welchen sie kaufen sollen — den altbewährten Käfer, der bis heute in rund 18 Millionen Exem plaren (das ist Weltrekord) gebaut wurde und ab solut ausgereift ist, oder den neuen Golf, auto motor und sport unterzog beide einem ausführ lichen Meßprogramm, absolvierte vergleichende Fahrversuche und prüfte, weicher der beiden Volkswagen auf der Straße mehr zu bieten hat. automotor sport Ungleiche Brüder 42 2I/I974 ...
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