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... werden konnte, auch jetzt wieder, was die Me chanik betraf, aus Volkswagen- Bestandteilen. Es handelte sich also eigentlich nicht um einen echten Sportwagen, aber für Rallyes war er gut zu gebrau chen. Im Winter 1949, also bevor Por sche nach Deutschland zurück kam, baute der Frankfurter Volkswagenhändler Walter Glöckler zusammen mit seinem Werkstattchef Ing. Hermann Ramelow einen offenen Sport wagen, selbstverständlich auch aus Volkswagen-Bestand teilen. Um eine bessere Gewichtsver teilung zu erreichen, hatte man Motor und Getriebekasten, die bei den VW zusammengebaut sind, umgedreht, so dass der Motor vor und der Getriebeka sten hinter die Hinterachse zu liegen kamen. Carrossier Wei denhausen war für die Karos serie des 450 kg schweren Wagens, welcher durch einen 1086-cc-Motor angetrieben wurde, verantwortlich. Glöck ler holte - durch Verwendung von Methanol - aus diesem Motor 58 PS. Der Wagen war schnell, und 1950 wurde Glöck ler damit Deutscher Meister. Ein zweiter Wagen, jetzt mit einem 1500-cc-Motor, lieferte, ebenso auf Methanol laufend, nun 98 PS und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h. Schnell genug also, um ein paar Rekorde damit zu brechen, was Glöckler auf der Bahn von Montlhery dann auch tat. So fuhr der Wagen über eine Strecke von 500 km mit einer Geschwindigkeit von 187,73 km/h, und der 6-Stunden-Rekord wurde gebrochen mit einem Schnitt von ...
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