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... das Weihwasser. Jetzt ist es die blanke Not, um nicht von Autofahrern in die Haftung genommen zu werden. Schließlich ha ben die Kommunen eine Verkehrssicherungspflicht und somit dafür zu sorgen, dass die Straßen gefahrlos befahrbar sind. „Die ziehen sich aus der Verantwortung, indem sie entweder Ge schwindigkeitsbegrenzun gen anordnen oder Warn schilder aufstellen“, sagt Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten. Auf einen kurzen Nenner gebracht: Die Autofahrer zahlen die Ze che, wenn der Wagen von Schlaglöchern und Wasch brettpisten ramponiert wird. Der TÜV Rheinland geht da von aus, dass etwa 30 bis 40 Prozent aller Straßen bun desweit derzeit stark beschädigt sind. Während die Auto bahnen den Winter noch vergleichsweise gut überstanden haben, sieht es auf Stadt-, Gemeinde-, Kreisund Landes straßen verheerend aus. Der ständige Wechsel zwischen strengen Frostperioden und Tau wetter sowie die enormen Salzmengen haben den Straßenbelägen schwer zugesetzt - am schlimmsten freilich jenen Abschnit ten, die ohnehin schon lädiert waren und jahrelang nur mit Oberflächenkosmetik behandelt wurden. Jetzt rächt sich, dass seit Jahren zu wenig Geld bereitsteht, um die Verkehrs wege so zu pflegen und in Schuss zu halten, wie es eigentlich nötig gewesen wäre. Der deutsche Städteund Gemeinde bund rechnet mit drei bis vier Mal so hohen ...
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