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... Auto am Limit zu fahren, brauchte man sehr viel Talent. Ich bin mir nicht sicher, ob die damals wussten, was sie taten – doch sie haben es verdammt gut gemacht. Wenn ich doch nur damals – mit der verrückten Power der Gruppe B und Gruppe C – auf diesem Level unterwegs gewesen wäre! Ich mag es, wenn es nicht ganz so einfach ist, die Kraft herauszuholen, die Gänge zu wechseln und eins mit dem Fahrzeug zu werden. Der quattro hatte so viel Charakter. Heute gibt es einfach zu viele Assistenz-Systeme. Die betäuben das Gefühl. Doch die Gruppe B trennte noch die Männer von den Jungs.« Mechaniker Alfons Beck erinnert sich noch gut an jene Tage. Schon 1978 begann er, für Audi zu arbeiten. Dann musste er kurz seinen Wehrdienst ableisten, als Armee-Mechaniker. Fünfzehn Monate später war er zurück bei Audi und beschäftigte sich mit dem vierradgetriebenen Armeefahrzeug VW Iltis – das zur Basis des quattro werden sollte. Für Alfons machte es also durchaus Sinn, zunächst in die quattro-Abteilung und dann zu Audi Sport geholt zu werden, wo er seitdem ist. Ob Rallye, DTM oder Le Mans. »Der Rallye-Sport war für die Mechaniker extrem anstrengend«, sagt Alfons. »Wir fuhren und arbeiteten ständig gegen die Zeit. Rein in den Lkw und auf zum nächsten Service- Punkt. Die Autos kamen um Mitternacht an und dann gab’s eine halbe Stunde echt Stress. Anschlie- ßend drei ...
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