Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... oder andere Herren fahrer, im vornehmen Kabriolet vorüber sausend, über meine „Nuckelpinne“ grinste — wen kümmerte es? — Mich jedenfalls nicht! | Der Zahn der Zeit hatte in den fünfzehn Jahren genügend Gelegenheit zum Nagen gefunden; das ist doch nicht weiter ver wunderlich. Der alte Ford hat immer treu seine Pflicht getan, er tat sie auch jetzt noch, obwohl er, das muß gesagt werden — kurz vor dem „Zusammenklappen“ war. Ich jedenfalls konnte mich von ihm nicht trennen. Niemals hätte ich es für möglich gehalten, daß e r diesen entscheidenden Schritt tun würde, und doch war er eines Tages fort! Spurlos verschwunden. Das heißt, nicht ganz spurlos. Dort, wo er ge standen hatte, erinnerte ein armseliger Ölfleck an die Zeit, da ich morgens kam und ihn begrüßte, streichelnd über seine Reifen fuhr, um zu prüfen, ob man damit noch eine Fahrt riskieren könne, ohne sein Leben zu gefährden. Sie können sich meinen Schrecken vor stellen. — Alles hatte ich erwartet, — daß die Kabel durchschmorten, daß die Pneus krepierten, die Bremsen versagten, der Motor endgültig „sauer“ wurde, die Achsen brachen, — aber daß man meinen alten Ford stehlen würde, das habe ich, ehrlich gestanden, für unmöglich gehalten. Was halfen da viele Worte, — er war weg! Die leere Garage gähnte mir schwarz entgegen. Ich schlug die Türe zu und ging zur Polizei. Die zuckte die Achseln. Was ...
Kommentare