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... keine Kopfschmerzen bereiten. Und die Logik schien aufzugehen: Für das letzte Quartal 2007hielten sich die Oberklassemarken ganz gut. Die Situation sieht nun aber im zweiten Quartal dieses Jahres ganzanders aus. Die restriktiveren Leasingund Kreditbedingungen, eineauch für besser Verdienende weniger sichere Jobsituation und die grundsätzliche Frage, ob man nicht auch mit einem gut ausgestatteten Mittelklassewagen leben könnte, machen den Oberklassemarken deutlich zu schaffen. Anschauungsbeispiele in den grossen US-Städten stellen zudem die Ausgangslage in dieser Klasse in Frage: Es sind beileibe nicht alles Reiche, die sich S-Klasse, 7er oder LS460 zulegen, oder sollte man besser sagen: zulegen zu müssen glauben. Ferrari, Rolls-Royce, Maserati und Lamborghini sind schon eher echte Reichenspielzeuge, die sich weiter gut verkaufen; die«schnöden» Luxuslimousinen von Mercedes oder Lexus werden hingegen oft unter echten finanziellen Drucksituationen gekauft. Anekdoten sprechen gerne von aufstrebenden Managern in Los Angeles und Miami, die in eigentlichen Gettobuden wohnen, -schlecht essen und sich über beide Ohren verschulden, nur um die monatlichen Zahlungen für ihre teuren Autos aufbringen zu können. Während die einheimischen Oberklassemarken schon seit Monaten Verluste beklagen und die Europäer wegen der ungünstigen Währungssituation kaum ...
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