Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... y OH UJ CQ OH X < Unwissende behaupten, der Mazda MX-5 sei eine Kopie des BMW ZI. Glauben Sie den Leuten kein Wort. Das wahre Märchen von der Wiedergeburt des erschwinglichen offenen Sportwagens beginnt vielmehr in England. Es war einmal eine japanische Prinzessin namens Mazdamiata, die sah eines Tages einen zwischen 1958 und 1961 gebauten Austin Healey Sprite Mk I, den man wegen seiner kugeligen Lampen auf der Motorhaube nur »Froschauge« nannte. Der Frosch war ganz traurig, und sagte: »Meine Art stirbt aus, weil die Fabriken den Menschen einreden, daß sie so etwas wie mich heute nicht mehr wollen. Aber das stimmt gar nicht. Wenn du mich küßt, komme ich wieder und werde mich tausendfach vermehren.« Da küßte ihn die Prinzessin, und der Frosch kam als Japaner wieder auf die Welt. Jetzt heißt er Mazda MX-5 (in Amerika »Miata«), hat Schlitzaugen und Klappscheinwerfer. Die Leute sind ganz verrückt danach, vor allem die Amerikaner, die innerhalb eines halben Jahres schon 30 000 Stück gekauft haben. Bei uns ist die erste MX-5-Ladung schon weg, bevor die Autos überhaupt beim Händler (ab April) angekommen sind. Kaufverträge werden mit Aufpreis gehandelt. Der japanische Frosch kostet 35 500 DM, mitsamt Alu-Felgen, Servolenkung und elektrischen Fensterhebern. High-Tech findet nicht statt. Wie schön. Dafür gibt ...
Kommentare