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... beider Touren. Er wird aber auch zu dem Ergebnis kommen, dass er im Wagen ganz andere Möglichkeiten hat, die Natur in ihrer Weite zu erfassen, als wenn er zu Fuss dahermarschiert und an einem ganzen Tag vielleicht so weit kommt wie das Auto in einer Stunde. Das eine Mal in kurzer Zeit das Grosse, Geschlossene, Fertige, das andere Mal die tausend Einzelheiten, die sich langsam zu dem Gesamtbild formen müssen. Aber nicht nur hat das Auto ein anderes Sehen bewirkt. Es gewährt auch durch seine Schnelligkeit ein um ein Vielfaches grösseres Reisegebiet und hat daher eine neue Lebendigkeit und Lebhaftigkeit des Reisens geschafft. Je mehr mit dem Auto gereist wird, desto mehr verändert sich der Reisegeschmack. Eine weitere Folge ist auch die Einbeziehung von Gegenden in den Reiseplan, die bisher fast nie aufgesucht wurden. Und der schnelle flächige Ueberblick vom Wagen aus gibt manchen dieser bisher als trostlos verschrienen Landschaften ein ganz anderes «Ansehen», das Wort im ursprünglichen und im übertragenen Sinne gebraucht. Das ist mir besonders in Spanien aufgefallen, wo ja bisher ausser in den Pyrenäen und ein paar anderen Gebieten das Landschaftliche für den Fremden nur eine ganz untergeordnete Rolle gegenüber den «Sehenswürdigkeiten» spielte. Bewegungen, die in die Breite gehen, verlieren gewöhnlich an Tiefe. Ob sich aber das nicht gerade bei ...
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