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... den Frieden herbeisehnt, der tue am allerstraffesten seine Kriegspflicht. Denn nur so kann uns der Frieden nahen. So tat auch unsere 9. Armee in der großen Walachei, — so taten zur Weihnacht unsere Kämpfer draußen und daheim wohl alle. Alle Völker aber glauben daran, daß das Jahr 1917 uns den Frieden bringen wird und daß es die letzte Kriegsweihnacht war, die wir in diesem Jahre erleben mußten. Drum seien der Jahreswende einige kurze Friedensgedanken gewidmet. Zwei Dinge folgen für uns besonders sichtbar aus dem Kriege: Das eine ist die Schwächung der erwachsenen Mannheit an Zahl und Gesundheit, das andere die Vervielfältigung des deutschen Mannes durch Wissenschaft und Technik, die Deutschland den Krieg gewinnen ließ. Die Schwächung der deutschen Mannheit zwingt uns dazu, den deutschen Mann besser auszunutzen, als es früher geschah, die im Kriege bewährte Hilfe der deutschen Frau im Frieden nur soweit wieder beiseite zu schieben, als es die Rücksicht auf den Mutterberuf der Frau erforderlich macht, und endlich der deutschen Jugend jeweils die denkbar günstigsten Entwicklungsbedingungen zu schaffen. Über all dem liegt noch als Haupthilfe die Vervielfältigung des einzelnen Mannes durch die Technik. Gleich wie ein Maschinengewehr unter guter unerschrockener Leitung eine große Anzahl tüchtiger Schützen zu ersetzen vermag, gleich wie die schwere ...
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