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... Passat-Produkte trugen zu über einem Drittel das Kennzeichen D. Doch schon zur Sommerszeit hatten ahnungsvolle Shell-Ma nager Wehmut in die Diesel tanks gepackt. Der Eindruck wäre falsch, so ließ die Ham burger Zentrale verbreiten, „eine solch günstige Kostensi tuation könne als zuverlässige Kalkulationsgrundlage für den Erwerb und langjährigen Be trieb eines Dieselkraftfahr zeugs herangezogen werden“. Jetzt ist die Situation da: Nor malbenzin kostet einen halben Groschen weniger als Diesel, und Super liegt, wenn über haupt, nur knapp darüber. Cash and Carry-Märkte, die - so der ständige Multi-Vorwurf - „nicht vom Tankstellenge schäft leben müssen“, verram schen gelegentlich sogar Super billiger als Diesel. Der Grund liegt auf der Hand. Nahezu ohnmächtig beklagt die Spritbranche „den Preisverfall für Motorenbenzin am freien Ölmarkt in Rotterdam“. Stöhnt ein Multi-Sprecher: „Wir kön nen den Preisen nur einen Fall schirm umhängen, um den freien Fall zu vermeiden.“ Tatsächlich hat das weltweit produzierte Ölüberangebot und eine gleichzeitig populär gewordene Sparwelle für einen Preissturz ohnegleichen ge sorgt. Der Kraftstoff ist im Durchschnitt sogar zwei bis drei Pfennig billiger als vor Jahres frist — obgleich Bundesfinanz minister Hans Matthöfer sich in der Zwischenzeit mit knapp acht Pfennig pro Liter noch ei nen kräftigen ...
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