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... zu kommen. Doch es ging mit diesem in seinen äusseren Di mensionen doch recht grossen Alfa Ro meo besser als erwartet. Und als mir Fredi Bossert vom Beifahrersitz her spöttisch zurief: «Gällezi, me hockt wien e Chrott hinderem Schtüürrad!», da lö Stück Arbeit gewesen sein, den schweren Alfa Romeo auf einer kurvenreichen Strecke rennmässig zu bewegen. Fredi Bossert kann bestätigen, dass Karl Weber auch in späteren Jahren noch stets in der Lage gewesen sei, seinen Alfa Romeo fehlerfrei zu fahren und ohne das geringste Kratzen zu schalten, obschon er ihn nur mehr selten aus derGarage ge nommen habe und im übrigen immer Wagen mit Getriebeautomaten gefahren sei. Gelernt ist eben gelernt... ste sich meine anfängliche Verkramp fung vollends, auch wenn ich tatsächlich kaum wusste, wohin mit meinen gar nicht übermässig langen Beinen! Bergab, das merkte ich rasch, muss die Bremse kräftig getreten werden, denn ein Bremskraftverstärker fehlt selbstver ständlich. Das Zurückschallen vom Drit ten in den Zweiten und noch weiter nach unten (die zwei untersten Gänge sind nicht synchronisiert) verlangt exakt dosiertes Zwischengas. Der lange, abge kröpfte Mittelschalthebel erinnert mich stark an den Schaltstock in einem Last wagen; die zweite Serie des 6C 2500 er hielt nach dem Krieg Lenkradschaltung. Aus heutiger Sicht entspricht aber die ursprüngliche Stockschallung dem Cha rakter des Wagens ...
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