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... Modelle produziert lige VW-Chef Toni Schmücker ungeduldigen Fragern entge gen. Als Schmücker-Nachfolger Carl H. Hahn nach seinem Amtsantritt im Januar 1982 erstmals vor dem Golf-Nach folger stand, fand er das Schmücker-Versprechen ge brochen, die klassischen Golf- Linien verschwommen. Hahn- Kommentar: „Schrecklich.“ Er selbst forderte zahlreiche De tail-Korrekturen, darunter auch eine schmalere C-Säule. Zuviel stand auf dem Spiel. Der Produktionsanlauf des Golf II in Wolfsburgs neuem Techno logie-Tempel, der Halle 54, war dann nicht nur für die Fa brikation, sondern vor allem für die VW-Finanzen ein ent scheidendes Signal: Eine Golf- Pleite wäre ähnlich mißlich wie ein Golf-Staat ohne Öl. Doch nach zögerlichem Beginn folgte Rekord auf Rekord. Schon 1984 wurde der Golf - wie auch in den Jahren zuvordas meistgekaufte Automobil Deutschlands. In der Schweiz und in Österreich kam er eben falls auf den Spitzenplatz; in Ja pan und Italien avancierte er zum besten Importmodell. In Belgien und Holland belegte der Golf die Plätze zwei und drei. Dagegen blieben Franzo sen und Briten, im Gegensatz zum Beginn der achtziger Jah re, Golfmüde: Platz 14 und 15. Dennoch: Der Golf ist absolut die Nummer eins im gesamten VW-Konzern. Fast ein Drittel der weltumspannenden Pro duktion - einschließlich der Nutzfahrzeuge - entfällt auf den Golf. In ...
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