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... ROMEO | GIULIETTA SwissClassics Nr. 24 | 04.2009/201036 Motörchen statt Motor? Wer glaubt, dass die 1290-ccm-Motoren, die in unterschiedlichen Leistungsklassen in die Giulietta verbaut wurden, höchstens familienkutschentaugliche Einheitsklumpen waren, hat sich tief geschnitten. Das wissen vor allem diejenigen noch, die damals mit weit grossvolumigeren Motoren ausgerüsteten und auch viel teureren Fahrzeugen vergeblich versucht hatten, die zierlichen Giulietta abzuschütteln. Deren Fahrer – viele haben heute noch einen Alfa Romeo in der Garage stehen, sofern sie nicht zu Lancia abgewandert sind – liessen in der Regel auf der Strasse kaum was anbrennen. Dabei verhalf natürlich die moderne und damals anderweitig noch kaum angewendete Motorenbautechnik – aus Gewichtsgründen waren Motorblöcke inklusive Zylinderkopf komplett aus Aluminium gegossen – zusammen mit einem perfekt abgestimmten Fahrwerk selbst der Berlina zu überdurchschnittlichen Fahrleistungen. Wie anhand der Tabelle leicht festzustellen ist, waren die Motoren der Giulietta mit ihren obenliegenden Nockenwellen ganz schön drehfreudig und potent, und die Auspuffanlage lieferte dazu genau das Geräusch an ihren Ausgang, welches der Sportwagenkäufer gerne hörte und auch heute noch hört. In Tunnels Die Produktionszahlen 1954 bis 1966: Giulietta Sprint, Sprint Veloce 27 142 Expl. Giulietta Sprint SZ ...
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