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... Rennteam. In den Rennen 1930 fuhren Alfredo Carmine, Otto Zehnder, Francesco Franconi und Ernst Stärkle Universal-Maschinen. Siege in Marnand–Villars, Martigny–La Forclaz und am Weissenstein-Rennen waren beste Werbung für Vedovas Konstruktionen und die Firma. Der Auftritt Francesco Franconis, des grossen Genfer Meisters und ehemaligen Motosacoche-Werksfahrers, an der Tourist Trophy 1930 auf einer Renn-Universal brachte dem kleinen Werk in Willisau weitere Publizität ein. Fortan brachte Universal ein TT-Modell mit einem speziell getunten JAP-Motor heraus. 1931 stiessen zwei weitere prominente Fahrer zum Werksteam von Universal: der Neuenburger Michel Alfter und der Freiburger Alfred Kirsch. Alfter war Spezialist der mittleren Klasse, Kirsch Liebhaber grosser Brummer. Die Produktion in Willisau, 1928–1935 Bereits 1928 konnten die ersten Modelle der neuen Marke dem Publikum vorgeführt werden. Es waren konventionelle, schöne Einzylinder nach englischem Vorbild. Universal produzierte Rahmen und Gabeln selbst, wobei das erstklassige Rohrmaterial von Reynold’s aus England kam. Die Tempergussteile bezog man als Rohlinge von Georg Fischer, Schaffhausen. Die Lenkkopflager waren sorgfältig ausgeführt und mit Timken-Kegelrollenlagern bestückt, was der Strassenlage zugute kam. Die Motor-Halbfabrikate lieferte JAP, die renommierte Motorenfabrik von John A. ...
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