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... steht noch. Eine nachbar liche Gemeinschaft liess zur Ehre von Karl Benz eine Plaguette anbringen. Die Jugendzeit von Gottlieb und Karl verlief weitgehend identisch. Beide gingen nach der Primarschule aufs Gymna sium. Bäcker Daimlerwar nicht allzugut betucht und hatte eine grosse Familie zu ernähren. Maschinist Benz starb an einer Lungenentzündung, als Sohn Karl erst zwei Jahre alt war. Später erzählte er darüber: «Meine Mutter wollte für mich Vater und Mutter zugleich sein. Ihr Einkommen bestand in ei ner kleinen Pension, die sie fast vollständig für meine Aus bildung opferte. Sie lebte aus schliesslich für mich und hatte es ausserordentlich schwer. Sie war eine Heldm.» Nach dem Gymnasium liess sich Gottlieb zum Büchsenma cher ausbilden. Sem Gesellen 14 stück, eine schöne doppelläufi ge Pistole, fem ziseliert, gibt's noch. Als Gesell besuchte er eine gewerbliche Fortbil dungsschule in Stuttgart, aus schliesslich am Abend und am Sonntagvormittag. Um dem Un terricht gut folgen zu können, fehlte Daimler die praktische Ausbildung. Der Direktor der Schule vermittelte ihm deshalb 3ine Stelle als Werkstättenar beiter im Werk Grafenstaden der Firma F. Rolle und Schwilque. Dies war eine wichtige Zeit im Leben Daimlers. Der Dienst war recht anstrengend, der Schlaf kam oft zu kurz, dafür machte er sich gründlich mit der französischen Sprache vertraut. 1856 wurde in ...
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