Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... haben einen gewissen Sinn bei Fahrzeugen mit mehr als 1500 kg Gesamtgewicht und Geschwindig keiten über 150 km/h. Es ist nicht beabsich tigt, Volkswagen mit Scheibenbremsen auszu statten.' DIE BREMSEN-HERSTELLER RÜSTEN Man kann jedoch vom Hochhaus des Wolfs burger Werkes notfalls mit dem Fernglas das Entstehen der wohl modernsten Scheibenbremsen-Fabrik des Kontinents verfolgen. Im niedersächsischen Gifhorn, 18 km von der Bürotür Professor Nordhoffs entfernt, baut die Alfred Teves KG, Frankfurt, deutscher Bremsen-Marktbeherrscher, auf einer Grund fläche von 20 000 Quadratmetern. Alfred Teves, Kurzname Ate, eines der letzten Familien-Unternehmen der Branche, gedenkt von hier aus die deutschen Personenwagen-Her steller mit den immer mehr begehrten Stahl guß-Scheiben nebst der sie umklammernden Bremszange samt Hydraulik zu versorgen. Oder ist es kein zufälliges Zusammentreffen, daß Ate vor Wolfburgs Haustür baut? Während Ate mit der englischen Dunlop Lizenzverträge abschloß (Dunlop besitzt das Grundpatent mit dem Bremssattel und zwei darin liegenden Bremszylindern), witterte ein anderer Scheiben-Produzent seine Chance. Es war das englische Unternehmen Girling, das sich in der Nähe von Koblenz einen Fabrik platz sicherte und seit kurzem eine kleine Fertigung aufgenommen hat. Girling ist eine Tochterfirma von Lucas, dem England ...
Kommentare