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... ideale Auto für kurvenreiche enge Strässchen. Die Lenkung verhärtet sich inKurven erheblich weniger, und trotz direkterer Übersetzungbleibt der Kraftaufwand akzeptabel. Ein gut abgestimmterServo täte zwar dem Fahrspass zweifellos keinen Abbruch undwürde das Manövrieren erleichtern, doch bei Ferrari ist mannach wie vor der Meinung, dass die Installationen für eine hydraulische oder elektrische Unterstützung in einem solchenModell nur unnötigen Ballast bedeuten. Ferrari gibt an, die neueBremsanlage in Fiorano härtesten Dauerbelastungen ausgesetzt zu haben, ohne dass die Wirkung wesentlich nachlasse. Es war uns nicht möglich, dies nachzuvollziehen, doch verzö- gerte der 512 TR auf einigenProberunden spürbar vehementer und spurtreuer. Zudem Hessen sich die Bremsen feiner dosieren; während am Testarossa bei scharfer Gangart die Vorderräder zum Überbremsen neigten, trat dieses Phänomenbeim Nachfolger nicht auf. Supersportwagen dieses Kalibers wirken ungeachtet ihres Preises oft etwas «handgestrickt», und man muss allerlei Unvollkommenheiten in Kauf nehmen. Der Finish des gefahrenen Wagens hinterliess dagegen einen ausgezeichneten Eindruck. Moderne Fabrikationsmethoden mit Fiat-Knowhow, Langzeiterprobungen und eingehende Endkontrolien machen sich zweifellos bezahlt. Das Resultat der Erneuerungist nicht besonders spektakulär, und mit dem 512 TR ...
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