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... und Bilder: Hanspeter Bröhl Schon vor dem Zusammenschluss von Daimler und Benz 1926 liebäugelte Benz eine ganze Weile lang mit Heckfahrzeugen. Vor allem mit ihren Rennwagen übernahmen sie die Konstruktion von Edmund Rumpler. Auch Mittelmotoren zählten damals zu den Heckmotoren. Diese Benz-Mittelmotor-Rennwagen waren recht erfolgreich. Nach der Vereinigung mit Daimler änderte sich das fast schlagartig. Damals war ja Ferdinand Porsche noch bei Mercedes; er griff aber das Mittelmotorprinzip erst etwa zehn Jahre später für die Auto Union wieder auf. Aber bei Mercedes werkelte man immer wieder mit Konstruktions-Zeichnungen von Heckmotoren an Personenwagen. Zu dieser Zeit trat Ing. Joseph (Josi) Müller in den Dienst von Daimler-Benz. Mit Elan ging er seine Tätigkeit an, zeichnete zwischendurch und in seiner Freizeit Heckmotorfahrgestelle. Er unterstützte Porsche bei seinen beiden Prototypen: dem W01 1926 und 1928 beim W14. H für Heckmotor 1931 gings dann unter der Leitung von Dr. Ing. Hans Nibel entscheidend vorwärts. Da kam Josi Müller so richtig zum Zug. Mit dem 120H (W17) wurde die Angelegenheit konkreter, insgesamt sollen zwölf Fahrzeuge gebaut worden sein. Es gab verschiedene Carrosserien, welche den 1,2-Liter-Vierzylinder-Motor im Heck beherbergten. Dabei handelte es sich aber nicht um einen Reihenmotor mit «rauf und runter», es war ein Hin und Her, wie ...
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